MSB: Jahresversammlung der Gaudamenleiterinnen im MSB

Mittelfranken

Letzten Jahressitzung unter der bewährten Leitung von Bezirksdamenleiterin Brigitte Loy-Hanke

Brigitte Loy-Hanke lud zu ihrer letzten Jahressitzung in Pyrbaum ein. Gerne stellte Günther Fischer hierfür wieder sein schönes Schießhaus zur Verfügung, denn eine Sache ist sicher, wenn Sitzungen in Pyrbaum abgehalten werden: die Küchenfeen aus Pyrbaum wissen, wie man Gäste mit ausgezeichnetem Essen verwöhnt. Vielen Dank dafür!

Schützenmeister Fischer lauscht gespannt.

Besonders begrüßt wurden der 1. Bezirksschützenmeister Gerold Ziegler, der Bezirksschriftführer Josef Bittl, der Gausportleiter aus Neustadt/Aisch Gerhardt Köhler und der neue Bezirks-Blasrohr Referent Stefan Wiesenbacher.

Die Teilnehmer im regen Gespräch
Brigitte Loy-Hanke im Gespräch mit Gausportleiter Gerhardt Köhler
Der neue Blasrohr Referent Stefan Wiesenbacher (links) fachsimpelt mit den Damen

Der neue Bezirks-Blasrohr Referent Stefan Wiesenbacher, der die Abteilung Blasrohrschießen von Brigitte Loy-Hanke übernimmt, stellte sich den Damen ebenfalls vor. Mit großem Elan will er das Blasrohrschießen angehen und kann dabei auch bereits auf gute Erfahrungen, die er mittlerweile als Jugendleiter in seinem eigenen Verein gemacht hat, zurückgreifen. Das lässt hoffen, dass diese Disziplin wieder im Aufwind stehen wird, zumal sie sich doch so gut in Pandemie Zeiten als Outdoor Disziplin betreiben lässt und Hervorragendes für unsere Lungen zur Stärkung der Atmung leisten kann.

Die Gaudamenleiterinnen aus Eichstätt und Pegnitzgrund verstehen sich prächtig.
Angelika Warnhöfer und Erika Bärwald stimmen ihre Termine ab.

Fast alle Gaudamenleiterinnen waren auch gekommen, um den Schießsport – stark gebremst und eingeschränkt durch die Pandemie – noch einmal Revue passieren zu lassen.

Ein Wermutstropfen, der sich bereits im Vorfeld in alle Zoom Konferenzen mischte, ließ sich auch zu dieser letzten Sitzung nicht vermeiden. Die Suche nach einer oder mehreren probaten Nachfolgern/innen gestaltet sich als äußerst schwierig, die Messlatte hängt enorm hoch, obwohl Brigitte Loy-Hanke nicht müde wird, allen möglichen Kandidaten zu jeder Gelegenheit zu versichern, dass sie gerne im ersten Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen werde.

Im Laufe der Sitzung durften sich auch die Jubilarinnen über die besten Wünsche zu ihren runden Geburtstagen freuen: Hilde Köhler, Gau Uffenheim, Angelika Warnhofer, Gau Schwabach/Roth/Hilpoltstein und Helga Gussner/Gau Fürth wurden mit einer Orchidee überrascht. Und wir Damen freuten uns über unsere Weihnachtsgeschenke – persönlich von Brigitte Loy-Hanke hergestellt und liebevoll verpackt – die pandemiebedingt erst jetzt ihre Empfänger/innen erfreuen durften.

Verabschiedet wurden auch 4 Gaudamenleiter/innen, die für eine weitere Amtsperiode nicht mehr kandidieren werden. Christine Frisch aus dem Gau Altdorf/Neumarkt/Beilngries, Karola Schäffer aus dem Gau Eichstätt, Martina und Kerstin Winkler aus dem Gau Neustadt/Aisch und Fritz Friedrich aus dem Gau Nürnberg. Sie alle wurden von Brigitte Loy-Hanke mit einem persönlichen Abschiedsgeschenk und einem Gedicht bedacht.

Selbstverständlich gebietet es bei uns Damen der gute Ton, den Herren beim Abschied den Vortritt zu lassen.
Karola Schäffer erhält ihr ganz persönliches Geschenk von Brigitte Loy-Hanke, ein Radweg Wanderführer, den eine begeisterte Radlerin für die andere ausgesucht hat. Da kann ja nichts mehr schiefgehen.
Martina Winkler hat das Näher wiederentdeckt. Diese Idee nahm Brigitte gleich auf und schenkte ihr ein entsprechendes Nachschlagewerk.
Tochter Kerstin erhielt symbolisch einen Regenschirm, damit sie weiß, dass sie auch in Zukunft nie im Regen stehen wird, sollte sie sich für ein weiteres Ehrenamt entscheiden.
Stilecht im Dirndl erschien die Gaudamenleiterin Christine Frisch zu ihrer Verabschiedung.

Abschließend bittet Brigitte Loy-Hanke die anwesenden Gaudamenleiterinnen, noch einmal in sich zu gehen, denn die schlimmsten Befürchtungen drohen wahr zu werden, dass zunächst noch mit dem Wegfall einer Bezirksdamenleitung maximal die Wettkämpfe, die unter Schirmherrschaft stehen, von der Bezirkssportleitung durchgeführt werden. Den Rahmen, in dem dies bislang aber stattfand, wird dies dann nicht mehr möglich sein.

Außerdem würden auch die damit verbundenen Breitensport Events in den Gauen weniger Zuspruch finden, denn der größte Anreiz fällt weg: sich auf Bezirksebene mit anderen guten Schützinnen messen zu können.

Darüberhinaus würden dann sämtliche anderen schießsportlichen Veranstaltungen des Breitensports und Lehrgänge ebenfalls entfallen. Und was allen fehlen wird, selbst denen, die es noch gar nicht gemerkt haben: die freundliche, verbindliche weibliche Hand, die durch jede einzelne Veranstaltung führt, jeden einzelnen kennt und persönlich begrüßt, damit sich alle Schützen und Schützinnen wohl fühlen und gerne wiederkommen.

Ihren ganz persönlichen Abschied will sie aber dennoch ein letztes Mal mit uns allen zusammen feiern. Dies soll im Oktober stattfinden, sofern Corona es gestattet.

Der Blumenstrauß war aus Sonjas Garten, handgebunden, wunderschön.
Das war aber noch nicht alles: eine Pinwand mit Erinnerungsfotos und einem Gedicht.
und abschließend ein Geschenkgutschein, der all unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen sollte.

Gänzlich überrascht und fast aus der Fassung gebracht haben wir sie aber trotzdem, als Sonja Hubner/Gaudamenleiterin Eichstätt ihr unser ganz persönliches Abschiedsgeschenk überreichte. Damit hatte sie nun gar nicht gerechnet, aber uns allen war es eine wirkliche Herzensangelegenheit, uns bei Brigitte für ihren enormen Einsatz, ihr hohes Engagement für den Schießsport und das Ehrenamt, ihre immerwährende Unterstützung zu bedanken. Jede Schützin, die sich mit einem Fragen oder Problem an Brigitte Loy-Hanke wendete, konnte und kann immer noch sicher sein: hier wird mir geholfen.

Nun stoßen wir alle nochmals auf unsere Gitte an. Möge sie ihren Ruhestand oder Unruhestand genießen!

Abschließend erklärten sich Angelika Warnhofer und Erika Bärwald/Gau Schwabach/Roth/Hilpoltstein bereit, den unter den Damen so beliebten Vielseitigkeits Cup, der immer in Katzwang stattfand, im nächsten Jahr unter eigener Regie durchzuführen.

Ist dies vielleicht ein neuer Anfang? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 

 

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